Samsung Foundry: Die Yield-Rate für den Exynos 2600 steigt an
Gute Nachrichten für Samsung Foundry. Der neue Exynos 2600, welcher im 2nm-Verharen hergestellt wird, erzielt mittlerweile deutlich höhere Yield-Raten als zuvor. Laut koreanischen Medien ist die Ausbeute an funktionsfähigen Chips in der Halbleiter-Produktion auf über 50% angestiegen.
Der Exynos 2600 kommt in den neuen Galaxy S26- und S26 Plus-Geräten zum Einsatz, während beim Galaxy S26 Ultra wohl weiterhin ein Snapdragon-Chip verbaut wird.
TSMC ist Samsung’s größter Konkurrent in der Chip-Fertigung
Auch TSMC ist in das 2nm-Verfahren eingestiegen und erzielt dabei bereits deutlich bessere Yield-Raten. Hier wird bereits über Ausbeuten von über 80% gesprochen, was Anlass dazu gibt, dass TSMC die Fertigung schon bald hochfahren könnte. Die Massenproduktion soll noch dieses Jahr starten. Bei Samsung hingegen läufte diese schon, denn wie bereits kurz angeschnitten, wird der Exynos 2600 im Galaxy S26 und S26 Plus verbaut, welche voraussichtlich im März diesen Jahres in den Verkauf gehen.
Samsung hat sich bisher mit den Exynos-Chips nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Noch immer sagt man den Prozessoren nach, sehr schnell zu überhitzen, was letztendlich Leistungseinbußen zur Folge hat. Das langfristige Ziel von Samsung Foundry ist also ganz klar: Das Image von Exynos-Chips zu verbessern. Und das geht natürlich nur mit entsprechender Performance.
Was bedeutet die 50% Ausbeute beim Exynos 2600 für Samsung?
Zunächst einmal sind es gute Nachrichten. Klar, 50% sind gerade mal die Hälfte, was eine maximal wirtschaftliche Produktion noch immer nicht ermöglicht. Aber es könnte bedeuten, dass Samsung Foundry auf dem richtigen Weg ist eventuell in kurzer Zeit ebenfalls 80% aufwärts zu erreichen.
Diese Zahl sollte Samsung Foundry auf jeden Fall ermöglichen, die Massenproduktion für den Exynos 2600 weiter hochzufahren. Zum Vergleich: Mitte 2025 lag die Wafer-Ausbeute noch bei ungefähr 30%. Viel zu wenig, um ausreichend Chips für alle anstehenden Modelle zu fertigen.
Das 2nm-Verfahren in der Chip-Fertigung ist die Zukunft
Das 2nm-Verfahren in der Halbleiter-Fertigung bedeutet für kommende Galaxy-Smartphones ein paar grundlegende Dinge:
- höhere Leistung
- höhere Effizienz
- geringerer Stromverbrauch
Grundsätzlich kommen diese positiven Faktoren durch eine höhere Transistoren-Dichte im 2 Nanometer-Verfahren. Aber das hat natürlich seinen Preis. Noch ist das 2nm-Verfahren sehr teuer. Wenn die Ausbeute (Yield) steigt, sinken verständlicherweise die Kosten. Deshalb sind diese 50%, auch wenn sie wenig klingen, für Samsung Foundry ein echter Erfolg.
Bleibt abzuwarten, wie sich der Exynos 2600 im Galaxy S26 schlägt und ob Samsung damit alte Geister, die das Image von Exynos-Prozessoren noch immer massiv belasten, endlich loswerden kann. Das koreanische Unternehmen gibt auf jeden Fall alles dafür.











