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Galaxy S26 Plus: Wird das gleiche OLED-Display wie im S25+ verbaut?

Das Galaxy S26 Plus erhält wohl ähnliches Display wie sein Vorgänger

Es dauert nicht mehr lange, bis Samsung die neue Galaxy S26-Reihe vorstellt. Wie jedes Jahr werden kurz vor der Präsentation der neuen Flaggschiffe immer mehr Details zu den Smartphones bekannt. Auch, wenn es sich dabei noch um nicht verifizierte Berichte handelt, hat uns die Vergangenheit gezeigt, dass sich Vieles davon bewahrheitet.

Dieses Mal gibt es neue Hinweise zum Display des Galaxy S26 Plus. Und wenn man den Berichten aus Korea traut, dann erhält es ein sehr ähnliches OLED-Panel wie das S25 Plus. Der Grund dafür dürfte relativ simpel sein: Zeitdruck. In diesem Artikel erklären wir, was bei Samsung wohl vorgefallen ist.

Das S26 Plus sollte das Display vom gestrichenen S26 Edge bekommen

Im Oktober vergangenen Jahres hat Samsung seine Pläne für die S26-Seire plötzlich umgeworfen. Ursprünglich war nämlich ein Galaxy S26 Edge statt einem S26 Plus geplant. Doch wegen schwacher Verkäufe des S25 Edge zog Samsung die Handbremse, strich das S26 Edge und konzentrierte sich wieder voll und ganz auf auf die bisher bekannte Modell-Strategie.

Mittlerweile wissen wir übrigens sicher, dass das S26-Lineup vorerst aus S26, S26 Plus und S26 Ultra bestehen wird.

Doch genau diese Kehrtwende hat Samsung letztendlich viel Zeit gekostet. Zeit, die man normalerweise benötigt um die Produktentwicklung voranzutreiben, so wie es beim S26 und S26 Ultra passiert ist. Doch genau hier hat das wiederbelebte S26+ nun ein Problem bekommen. Samsung hatte sich ja bisher auf auf das S26 Edge konzentriert, welches die Plus-Variante ablösen sollte.

Um verlorene Zeit wieder aufzuholen, musste Samsung pragmatisch denken. Die Lösung: Das bereits entwickelte OLED-Display vom gestrichenen S26 Edge für das S26 Plus verwenden. Die Berichte nennen zwar leider keine genauen Gründe warum, aber das Konzept ist so anscheinend nicht aufgegangen.

Die Folge: Das S26 Plus erhält das Display vom S25 Plus. Natürlich kann es einige Abweichungen geben, wie beispielsweise eine andere Display-Beschichtung. Achtung: Das heißt noch nicht, dass das S26 Plus kein Privacy Display erhalten wird, macht es aber durchaus unwahrscheinlicher.

Bild: Android Headlines & OnLeaks

Galaxy S26+: Identische Bildschirmgröße wie S25 Plus

Während das Display vom Basis-S26 im Vergleich zum Vorgängermodell von 6,16 Zoll auf 6,27 Zoll wachsen soll, bleibt das S26 Plus bei der bekannten Bildschirmgröße von 6,66 Zoll. Ein weiteres Indiz also, dass es sich beim OLED-Display vom S26+ bestenfalls um eine leicht angepasste Variante des S25 Plus-Screens handeln dürfte.

So schlimm ist das jedoch nicht. Natürlich wünscht man sich auch bei den Displays fortlaufende Verbesserungen, doch das Display vom S25+ ist auch ein Jahr später noch immer eine Meisterleistung. Man könnte nun meckern, dass das S26+ nicht leicht wächst, so wie das S26… aber will man überhaupt ein noch größeres Plus-Modell? Diese Frage wird jeder für sich selbst beantworten müssen.

Galaxy S26-Serie befindet sich bereits in Produktion

Noch letzten Monat (Dezember 2025) hat Samsung mit der Fertigung der einzelnen Komponenten für das S26-Lineup begonnen. Jetzt im Januar 2026 ist die Produktion der Geräte bereits angelaufen. Mit erstaunlichen Zahlen:

Das S26 Ultra ist absoluter Vorreiter: 3,6 Mio. Einheiten sollen diesen Monat produziert werden. Danach folgt das S26 mit 700.000 Geräten. Vom S26 Plus sollen im Januar insgesamt 600.000 Stück gefertigt werden. In den kommenden Monaten sollen die Produktionszahlen für das S26 Ultra sinken, während S26 Basis und Plus weiter hochgefahren werden.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Samsung mit seinem plötzlichen Kurswechsel, was das S26-Lineup betrifft, vor allem sich selbst erheblich unter Druck gesetzt hat. Es dürfte auch nicht gerade günstig gewesen sein, mitten in der Entwicklungsphase die Modell-Strategie umzuwerfen und dabei ein Gerät komplett zu streichen und ein weiteres wieder an Bord zu holen. Wichtig ist vor allem, dass potenzielle Käufer dadurch keinen Kompromiss eingehen müssen.

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