Start / Galaxy Smartphone / Exynos 2600 mit starken Ergebnissen im Ray Tracing Benchmark

Exynos 2600 mit starken Ergebnissen im Ray Tracing Benchmark

Der Exynos 2600 hat gerade Platz 1 im Basemark Ray Tracing Leaderboard erobert. Die ersten Ergebnisse zeigen: Samsung liegt bei der Ray-Tracing-Performance 10-15% vor dem Snapdragon 8 Elite Gen 5.

Das ist der Moment, in dem der Xclipse 960 GPU beweist, was technisch möglich ist und Samsungs Exynos erstmals in dieser Disziplin die Führung übernimmt.

Die Benchmark-Zahlen vom Exynos 2600

Der Exynos 2600 (Galaxy S26) erreichte kürzlich 27.478 Punkte im Geekbench 6 Vulkan-Test… nur knapp hinter den 27.875 Punkten des Snapdragon 8 Elite Gen 5 (Redmagic 11 Pro). Eine Differenz von 1,4%, die beide Chips in Performance-Parität setzt.

Jetzt legt die Xclipse 960 GPU nach: Im Basemark Ray Tracing Test setzt sich Samsung mit einem Vorsprung von 10-15% an die Spitze.

Exynos 2600: Konsistenz als Stärke

Neben den Spitzenwerten zeigt der Exynos 2600 beeindruckende Konstanz. Eine aktuelle Aggregation von Geekbench 6 OpenCL-Scores offenbart eine Variation von nur 3,4% zwischen niedrigstem und höchstem Messwert.

Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 hat bisher eine größere Streuung. Das ist ein Hinweis darauf, dass Samsung das Thermal- und Power-Management im Griff hat.

Technologie hinter der Performance

Die Xclipse 960 GPU ist die erste, die eine angepasste Version von AMDs RDNA 4-Architektur nutzt. Samsung gibt an, dass die Rechenleistung der GPU doppelt so hoch ist wie die des Vorgängers und die Ray-Tracing-Performance um bis zu 50% steigt.

Zusätzlich kommt die Exynos Neural Super Sampling (ENSS)-Technologie zum Einsatz: KI-basiertes Resolution-Upscaling und Frame-Generation, das Gaming-Erlebnisse bis zu dreimal flüssiger macht – selbst bei begrenztem Power-Budget.

Samsung setzt beim Exynos 2600 auf seinen 2nm Gate-All-Around (GAA)-Prozess. Das Gate umschließt den Kanal auf allen vier Seiten mit vertikal gestapelten Nanosheets – für bessere elektrostatische Kontrolle und niedrigere Spannungsschwellen.

Hinzu kommt das Fan-Out Wafer-Level Packaging (FOWLP) und der innovative Heat Pass Block (HPB): Ein kupferbasierter Heatsink reduziert die thermische Resistenz laut Samsung um 16%.

Bild: Android Headlines & OnLeaks

Was das für das Galaxy S26 bedeutet

Der Exynos 2600 wird im Galaxy S26 und S26 Plus zum Einsatz kommen. Das Galaxy S26 Ultra bleibt unabhängig vom Markt beim Snapdragon 8 Elite Gen 5.

Die CPU im Exynos 2600 basiert auf der ARM v9.3-Architektur mit einer 1+3+6-Konfiguration:

  • 1x C1-Ultra-Core mit 3,8 GHz
  • 3x C1-Pro-Cores mit bis zu 3,25 GHz
  • 6x C1-Pro-Cores mit bis zu 2,75 GHz

Samsung gibt eine bis zu 39% höhere CPU-Performance im Vergleich zum Exynos 2500 an.

Exynos 2600 als neuer Platzhirsch?

Mit dem ersten Platz im Basemark Ray Tracing Leaderboard zeigt Samsung, dass die Xclipse 960 GPU ernst zu nehmen ist. Die RDNA 4-basierte Architektur, kombiniert mit Samsungs 2nm-Fertigung und HPB-Technologie, liefert nicht nur Spitzenleistung, sondern auch Konsistenz.

Das Galaxy Unpacked Event wird voraussichtlich Ende Februar stattfinden. Dann werden wir sehen, ob die Benchmark-Ergebnisse sich in der Praxis bestätigen.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert