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Galaxy S26 Enterprise Edition: Samsung launcht Business-Modelle

Samsung hat die Enterprise Edition der Galaxy S26-Serie offiziell gelauncht. In den USA sind ab sofort alle drei Business-Varianten verfügbar: S26, S26+ und S26 Ultra. Im Vereinigten Königreich beschränkt sich das Angebot auf das S26 Ultra. Andere Märkte, darunter auch Deutschland, dürften in Kürze folgen.

Preislich startet das S26 (256 GB) bei 799,99 Dollar in den USA. Das Top-Modell S26 Ultra mit 1 TB Speicher schlägt mit 1.799,99 Dollar zu Buche. Briten zahlen für das S26 Ultra zwischen 1.299 und 1.469 Pfund, andere Modelle gibt es dort bisher nicht.

Der Hauptunterschied zu den Standardmodellen is die vorinstallierte Samsung Knox Suite. Die bringt erweiterte Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen mit, die Business-Kunden bei der Cyber-Sicherheit helfen. Beim S26 Ultra Enterprise kommt noch das Privacy Display dazu, das Bildschirminhalte vor neugierigen Blicken abschirmt. Ansonsten sind die Enterprise-Geräte technisch identisch mit den normalen Versionen. Es gibt keine Hardware-Unterschiede.

Cybersecurity wird zum Existenzrisiko

Samsung hat sich den Launch-Zeitpunkt nicht zufällig ausgesucht. 60% der Kleinunternehmen machen nach einem großangelegten Cyberangriff innerhalb von sechs Monaten dicht.

Für den Launch hat Samsung über 1.000 britische Kleinunternehmen befragt. Die Ergebnisse sind ziemlich ernüchternd. 36% haben schon mal sensible Infos auf fremden Bildschirmen mitlesen können. Jeder Fünfte schätzt, dass ein einziger ernsthafter Datenschutzverstoß ausreichen würde, um das eigene Unternehmen binnen drei Monaten in die Insolvenz zu treiben.

Visual Hacking: Das Problem, das keiner auf dem Schirm hat

Das Privacy Display des S26 Ultra trifft einen Nerv. 64% der IT-Sicherheitsmanager sorgen sich massiv wegen Schultersurfing bei Remote-Arbeitern. Visual Hacking heißt das im Fachjargon und passiert häufiger, als man meint.

Hier klafft eine Lücke: Nur 34% der Business-Manager glauben, dass sie andere davon abhalten können, beim Homeoffice-Arbeiten auf ihren Bildschirm zu schauen.

Bild: Samsung

Knox Suite macht den Unterschied

Knox ist der Kern der Enterprise Edition. Die Platform liefert hardwarebasierte Sicherheit auf Regierungsniveau, Policy-Management und sieben Jahre Sicherheitsupdates. Während andere Hersteller nach zwei Jahren (zum Glück nicht mehr die Regel) das Handtuch werfen, sind 7 Jahre Update-Versprechen ein Wort. Enterprise-Kunden bekommen zusätzlich für ein Jahr den Knox Suite Enterprise Plan gratis.

Die Personal Data Engine verzahnt sich mit KEEP und Knox Vault, um Daten lokal verschlüsselt zu speichern. Samsungs Ansatz ist durchdacht: Consumer- und Enterprise-Modelle unterscheiden sich ausschließlich auf Software-Ebene. Das spart Kosten.

Zielgruppe: Kleinunternehmen ohne Enterprise-Budget

Samsung zielt mit den Enterprise-Modellen auf Kleinunternehmen und Mittelständler, die professionelle Geräteverwaltung brauchen, aber kein vollwertiges MDM-System aufsetzen wollen.

Die Bedrohungslage für kleinere Unternehmen ist real: 43% aller Cyberangriffe haben kleine und mittlere Unternehmen im Visier. Deren Mitarbeiter erleben 350% mehr Social-Engineering-Attacken als Kollegen in Großkonzernen. Das heftigste: 95% aller Cybersicherheitsverletzungen gehen auf menschliche Fehler zurück.

Samsung positioniert sich hier als Lösung für Geschäftskunden, die Enterprise-Sicherheit wollen, ohne Hardware-mäßig aufzurüsten. Ab sofort können Unternehmen in USA und UK zugreifen und ihre Smartphone-Flotte mit Business-Features ausstatten, die sonst nur großen Konzernen vorbehalten waren.

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