Samsung fährt die Produktion für die Galaxy S26-Serie hoch. Für April 2026 hat der Konzern die geplante Stückzahl auf 3 Millionen Einheiten angehoben, das sind 600.000 mehr als noch vor wenigen Wochen eingeplant. Was dahintersteckt? Das Galaxy S26 Ultra läuft deutlich besser als erwartet. Die Vorbestellungen haben wohl selbst die optimistischsten Prognosen übertroffen.
Wenn man sich die Verteilung anschaut, wird das Bild schnell klar: 1,5 Millionen Einheiten entfallen allein auf das Ultra-Modell, das ist die Hälfte der gesamten April-Produktion. Das Standard S26 kommt auf 1,3 Millionen, während das S26+ mit nur 200.000 Einheiten fast schon eine Randnotiz ist.
Das S26 Ultra übertrifft alle Vorgänger
Beim Galaxy S25 Ultra lag der Anteil an den Bestellungen bei etwa 55%, das S24 Ultra kam auf 65%. Jetzt sprechen wir beim S26 Ultra von 60-70% der kompletten Serie. Ein Insider aus der Zulieferkette hat gegenüber koreanischen Medien bestätigt:
„Der bemerkenswerte Punkt in diesem Jahr ist, dass der Verkaufsanteil des Ultra-Modells unter den drei S26-Serienmodellen 60-70% übersteigt.“
Manche Zulieferer berichten sogar von 70-80% bei den tatsächlichen Bestellungen. So eine Dominanz eines einzelnen Modells hat Samsung in dieser Form noch nicht erlebt.
Das Privacy Display macht den Unterschied
Aber warum rennen die Leute ausgerechnet zum Ultra? Die Erklärung findet sich im Privacy Display.
Samsung hat hier etwas gemacht, was bisher kein anderer Hersteller geschafft hat: Ein Privacy Display, das auf Hardware-Ebene funktioniert. Das Display bleibt im Privatsphäre-Modus für einen selbst perfekt lesbar, aber jemand neben dir sieht kaum noch etwas.
Laut Marktanalysten ist dieses Feature für rund 70% der Kaufentscheidungen beim Ultra verantwortlich.

Galaxy S26: 15% mehr Vorbestellungen als im Vorjahr
Samsung hat nicht einfach ins Blaue hinein die Produktion hochgefahren. Die Zahlen aus Südkorea sprechen eine deutliche Sprache: Die Vorbestellungen für die S26-Serie lagen 15% über dem Niveau der S25-Generation. Bis zum Ende der Vorbestellphase am 5. März wurden über 1,5 Millionen Einheiten gezählt. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 1,3 Millionen.
Flexible Produktions-Anpassung statt fester Planung
Spannend ist, wie präzise Samsung reagiert. Das Basismodell bekommt 500.000 zusätzliche Einheiten, das Ultra 200.000 mehr. Gleichzeitig wird die Produktion des Plus-Modells um 100.000 Einheiten zurückgefahren. Samsung verschiebt die Kapazitäten also dorthin, wo die Nachfrage tatsächlich ist.











