Samsung plant die Einführung seiner neue Mittelklasse-Smartphones. Geleakte Render-Bilder zeigen jetzt das Design beider Modelle. Die Render-Bilder enthüllen eine vertraute Optik mit vertikalem Triple-Kamera-Setup auf der Rückseite, Punch-Hole-Frontkamera und dünnen Display-Rändern.
Beide Geräte setzen auf den Sony IMX906 50MP-Hauptsensor mit einer Größe von 1/1.56 Zoll. Das ist ein spürbares Upgrade gegenüber dem 1/1.95-Zoll-Sensor des Galaxy A36.
Design: Vertraute Optik mit Unterschieden im Detail
Die geleakten Render-Bilder zeigen ein Design, das die aktuelle Samsung-Formensprache fortsetzt. Beide Modelle präsentieren sich mit:
Triple-Kamera-Setup: Drei vertikal angeordnete Kameralinsen auf der Rückseite, wobei jede Linse einzeln aus dem Gehäuse ragt – ohne verbindendes Kameramodul.
Punch-Hole-Display: Zentrierte Frontkamera im Display-Aussparung, minimale Ränder an allen Seiten.
Flaches Display: Beide Geräte setzen auf flache Displays, wobei die unteren Ränder etwas dicker werden. Typisch für Samsungs Mittelklasse.
Der entscheidende Unterschied liegt im Rahmen: Das Galaxy A37 kommt mit einem Kunststoffrahmen, das A57 erhält einen Metallrahmen. Diese Materialdifferenzierung dürfte sich im Preis widerspiegeln und schafft eine klare Produkthierarchie.
Farblich sollen beide Modelle in mehreren Optionen verfügbar sein, wobei die geleakten Render bisher klassische Farbtöne zeigen. Genaue Farbbezeichnungen stehen noch aus.


Kamera: Sony IMX906 wohl in beiden Modellen
Der Sony IMX906 ist normalerweise höherpreisigen Geräten vorbehalten. Mit 1/1.56 Zoll bietet er rund 25% mehr Sensorfläche als der Vorgänger. Das bedeutet bessere Low-Light-Performance, höheren Dynamikbereich und weniger Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen.
Die 50MP-Auflösung bleibt gleich, die größere Sensorfläche verbessert aber die Bildqualität pro Pixel. Beide Modelle dürften außerdem optische Bildstabilisierung (OIS) für die Hauptkamera erhalten.
Exynos 1480 statt Snapdragon beim A37
Das Galaxy A37 setzt auf Samsungs hauseigenen Exynos 1480. Das ist ein Upgrade gegenüber dem Snapdragon 6 Gen 3 im aktuellen A36. Der im 4-nm-Prozess gefertigte Chip kommt bereits im Galaxy A55 zum Einsatz und bietet dort solide Performance.
Die Xclipse-GPU basiert auf AMD-Technologie und liefert bessere Grafikleistung als vergleichbare Snapdragon-Chips der Mittelklasse. In Geekbench-Tests erreichte das A37 gute Werte, die auf eine deutliche Performance-Steigerung hindeuten.
Zum Galaxy A57 gibt es bereits Spezifikationen, die aus verschiedenen Zertifizierungsstellen stammen. Hier soll der neue Exynos 1680 Prozessor von Samsung Foundry zum Einsatz kommen.


One UI 8.5 mit Android 16 QPR2
Beide Geräte sollen ab Werk mit One UI 8.5 ausgeliefert, das auf Android 16 QPR2 (Quarterly Platform Release 2) basiert. Damit liefert Samsung neue Android-Features deutlich schneller aus als viele Konkurrenten. Samsung verspricht für seine neueren Mittelklasse-Modelle insgesamt sechs große Android-Updates.
Die Preise sind bisher noch offen
Preise und offizielle Verfügbarkeitstermine hat Samsung noch nicht bekannt gegeben. Die Vorgängermodelle starteten bei 399 Euro (A36) bzw. 499 Euro (A56). Mit den Hardware-Upgrades, vor allem dem deutlich besseren Kamera-Sensor und beim A37 dem Exynos 1480, dürften das A37 und A57 in ähnlichen oder leicht höheren Preisbereichen positioniert werden.











