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One UI 9 Firmware enthüllt: Galaxy Z Wide Fold bekommt 4:3-Display

In den aktuellen One UI 9 Firmware-Dateien sind weitere Details zum Galaxy Z Wide Fold aufgetaucht. Diesmal wird es etwas präziser, was den Formfaktor des neuen Geräts angeht: Die Modellbezeichnung SM-F971B versteckt sich dabei nicht nur irgendwo im Code. Samsung hat bereits Bilder integriert, die das neue Seitenverhältnis ziemlich gut zeigen.

Das Wide Fold nutzt demnach ein 4:3-Seitenverhältnis für sein aufgeklapptes Display. Das Galaxy Z Fold 7 kommt mit 1,11:1, also deutlich schmaler. Beim Galaxy Z Wide Fold plant Samsung einen komplett anderen Ansatz.

Übrigens: Erst vor Kurzem sind erste Render-Bilder vom Galaxy Z Wide Fold veröffentlicht worden. Wer neugierig ist, kann sie sich hier ansehen.

Was die Display-Assets zum neuen Foldable verraten

Die integrierten Layout-Bilder in One UI 9 machen klar: Samsung optimiert die Oberfläche gezielt für ein breiteres Display. Das 4:3-Format erinnert an klassische Tablets. Mehr Platz für Dokumente, Tabellen und Split-Screen.

Die Firmware-Dateien enthalten eigene Layout-Parameter fürs Wide Fold, die sich vom Z Fold 7 unterscheiden. Samsung sucht offenbar die goldene Mitte: Breiter als das Standard-Fold, der fürs Telefonieren optimiert ist. Aber nicht so extrem wie das Z TriFold mit seinen drei Faltungen.

Drei Premium-Foldables statt zwei dieses Jahr

Die One UI 9 Dateien bestätigen: Samsung plant für 2026 drei Premium-Foldables. Bisher waren es zwei Modelle pro Jahr (Fold und Flip). Jetzt kommt eine breitere Palette mit verschiedenen Display-Proportionen für verschiedene Nutzertypen.

Die Firmware-Integration bestätigt außerdem: Das Wide Fold ist kein angedachtes Test-Gerät mehr. Samsung hat das neue Foldable bereits fest eingeplant. Zielgruppe sind Produktivitäts-Nutzer, die mehr Display wollen, aber kein vollwertiges Tablet mitschleppen möchten. Die Lücke zwischen Smartphone und Tablet existiert, Samsung versucht sie so zu schließen.

Galaxy Z Wide Fold: One UI 9 Firmware liefert konkrete Beweise

Die One UI 9 Funde sind der konkreteste Beweis bisher. Samsung testet nicht nur Hardware-Prototypen irgendwo im Labor. Das Unternehmen integriert Software-Optimierungen in die neueste One UI-Firmware mit Android 17. Das passiert nicht bei Projekten, die noch auf der Kippe stehen.

Die Modellbezeichnung SM-F971B deutet auf eine internationale Variante. Das „B“ steht meist für europäische Märkte. Im Februar wurden innerhalb einer One UI 9-Firmware Falt-Animationen für das Wide Fold entdeckt. Die nun aufgetauchten Bilder vom Seitenverhältnis bestätigen die neue Form also.

Ob das Wide Fold die Lücke zwischen Smartphone und Tablet perfekt schließen kann, hängt am Ende von Preis, Gewicht und Software ab. Samsung testet verschiedene Formfaktoren und schaut, was funktioniert. Das Wide Fold ist Teil dieses Ansatzes. Ob es sich durchsetzt, werden wir nach dem Release diesen Sommer sehen.

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