Samsung geht beim Galaxy Z Fold 8 (Wide) und Fold 8 Ultra wohl das größte Problem an, das die faltbare Smartphones der Koreaner seit Jahren haben. Gemeint ist die sicht- und spürbare Displayfalte. Laut dem Leaker Ice Universe soll sie bei den kommenden Geräten nahezu verschwinden.
Beide geplanten Fold-Varianten (das neue Modell im breiteren Passport-Format und die Premium-Variante „Ultra“ im traditionellen Format) bekommen angeblich eine optimierte (geringere) Displayfalte auf dem Level des OPPO Find N6, was aktuell als Benchmark in der Branche zu sehen ist.
Launch-Termin ist höchstwahrscheinlich der 22. Juli 2026 in London. Hinzu kommt eine neue Namensgebung für die kommenden Foldables. Das breitere Passport-Format wird zum Standard-Fold, während das traditionelle schmalere Format als „Ultra“ in der Premium-Klasse landet.
Technisch hat Samsung schon mal vorgelegt
Auf der CES 2026 hat Samsung Display bereits gezeigt, wie diese neue Technik aussehen dürfte. Die Lösung ist eine modifizierte OCA-Schicht (Optical Clear Adhesive) zwischen OLED und UTG (Ultra Thin Glass), kombiniert mit einer laserbearbeiteten Metall-Stützplatte.
Das Ergbebnis ist 20% weniger Faltentiefe verglichen mit dem Galaxy Z Fold 7. Damit erreicht Samsung endlich das Niveau, das chinesische Hersteller schon länger haben.
Aus den meisten Blickwinkeln wäre die Falte somit praktisch unsichtbar. Und das ist wichtiger, als es zunächst klingt. Eine Omdia-Studie über fünf globale Märkte zeigt, dass fast 40% der Befragten kein Interesse an faltbaren Smartphones haben.
Über ein Drittel nennt Haltbarkeitsbedenken als Grund. Die sichtbare Falte ist genau das Symbol dafür. Der sichtbare Beweis sozusagen, dass hier etwas nachgibt, sich abnutzt und kaputt gehen kann.

Display-Falte: Die China-Konkurrenz ist bereits weiter
Mit der Falten-Minimierung würde Samsung mit OPPO und Honor gleichziehen. Die hatten bei diesem Detail schon vorgelegt. Beim Galaxy Z Fold 7 war die Falte nämlich noch deutlich sichtbarer als bei der Konkurrenz.
Parallel dazu bringt Samsung bei den Fold-Modellen dieses Jahr zwei Formfaktoren. Das breitere Passport-Format (Fold 8) für Leute, die Produktivität wollen. Das traditionelle Format (Fold 8 Ultra) für alle, denen Kamera und eine gewisse Handlichkeit wichtiger ist.
Vorstellung der neuen Foldables im Sommer
Die nahezu unsichtbare Falte könnte ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein. Der Kompromiss, den jeder Foldable-Käufer bisher akzeptieren musste, fällt zumindest deutlich schwacher aus.
Bis zum Launch im Sommer 2026 hat Samsung Zeit, die Erwartungen hochzuschrauben. Man muss aber natürlich im Hinterkopf behalten, dasss es sich hierbei um einen Leak handelt. Von offizieller Seite ist bisher nichts bestätigt worden.
Wenn Ice Universe aber recht hat, könnten die diesjährigen Foldables besonders interessant und für Nutzer wie mich, die sich an der Display-Falte zugegebenermaßen erheblich stören, deutlich attraktiver werden. Wie sagt man so schön: „Time will tell“.











