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Samsung Foundry startet im Februar weltweit erste HBM4-Massenproduktion

Samsung startet im Februar 2026 die Massenproduktion von HBM4-Speicher in Pyeongtaek, Südkorea. Das Unternehmen liefert als erster Hersteller weltweit die neue Speichergeneration aus. Die Chips gehen an Nvidia für die Rubin-KI-Plattform und an Google für TPUs der siebten Generation.

Der Produktionsstart zeigt: Samsung erholt sich nach einem schwierigen Jahr im HBM-Geschäft. Das Unternehmen hält bei HBM4-Lieferungen an Nvidia 20 Prozent Marktanteil. SK Hynix führt mit über 50 Prozent, Micron folgt als dritter Anbieter.

Samsungs HBM-Marktanteil fiel von 41 Prozent im Q2 2024 auf 17 Prozent im Q2 2025. Grund: Das Unternehmen bestand Nvidias Qualifikationstests für HBM3E nicht. Der HBM4-Anteil von 20 Prozent dreht den Trend.

HBM4 verdoppelt Datenleitungen der Vorgängergeneration

HBM4 nutzt ein 2048-Bit-Interface pro Stack. Das verdoppelt die Datenleitungen gegenüber HBM3E. Die Datenrate: 1,6 TB/s pro Stack. Ein DDR4-Modul schafft maximal 25,6 GB/s.

Nvidia integriert HBM4 in die Rubin-Plattform (Launch: zweite Hälfte 2026). Neue Speicher-Controller und Co-Engineering verdreifachen die Speicherbandbreite gegenüber Blackwell.

Produktionskapazität als Wettbewerbsvorteil

Im HBM-Markt bringt dir ein früher Start Verhandlungsmacht. Die Nachfrage übersteigt das Angebot. Samsung Foundry produziert ab Februar, SK Hynix und Micron folgen später. Bei knapper Kapazität zählt Timing.

Ein Brancheninsider:

„Samsung stellt seine technologische Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis. Als erstes Unternehmen bringt es HBM4 in Massenproduktion.“

Samsung hat die weltweit größte Produktionskapazität im Speicherbereich.

Bild: Yurii Beresh

Nach Qualitätsproblemen dreht HBM4 den Trend

Samsung verlor bei HBM3E Marktanteile. Qualität und Qualifikation stimmten nicht. Bei HBM4 läuft es anders: Samsung produziert als erstes und besteht Nvidias Qualifikationstests.

Der Februar-Start zeigt: Samsung hat die Produktionsprozesse stabilisiert. Die Chips gehen an Nvidia (Rubin-Plattform) und Google (TPUs Generation 7).

Skalierung entscheidet über Marktposition

Der HBM-Markt bleibt ein Drei-Spieler-Geschäft. Die Nachfrage übersteigt das Angebot. SK Hynix führt mit über 50 Prozent, Samsung und Micron bauen aus. Wer die Produktion am schnellsten hochfährt, gewinnt.

Drei Faktoren bestimmen Samsungs Position:

  • Samsungs Fähigkeit, HBM4-Volumen zu skalieren
  • Weitere Kundengewinne neben Nvidia und Google
  • Marktanteilsentwicklung in Q3 und Q4 2026

Die zweite Jahreshälfte 2026 zeigt, ob Samsung die 20 Prozent hält oder erweitert.

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