Samsung startet Massenproduktion von OLED-Displays für Apple
Dass Samsung nicht nur Displays für die eigenen Geräte herstellt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Im Gegenteil: Es ist tatsächlich so, dass Samsung-Panels weltweit in Geräten von den meisten Herstellern zum Einsatz kommen. So zum Beispiel auch in Apple-Produkten.
Neue Hinweise deuten nun daraufhin, dass Samsung die Produktion eines neuen OLED-Panels für Apple gestartet hat. Um ganz konkret zu werden, soll dieses neue Display im kommenden MacBook Pro verbaut werden. Das besagte OLED soll mit deutlich höherer Helligkeit und verlängerten Lebensdauer glänzen.
Samsung OLED-Panels der Generation 8.6 für das neue MacBook Pro
Den Gerüchten aus Korea zufolge hat Samsung die Massenfertigung, welche eigentlich erst im zweiten Quartal starten sollte, bereits begonnen. Mehr als pünktlich also, um im neuen MacBook Pro verbaut zu werden, das Ende 2026 erscheinen soll. Die neuen OLED-Displays werden im Asan A6 Werk in Korea gefertigt.
Interessant ist auch, dass das neue MacBook Pro erstmals auch über einen Touch-Screen und einem Punch-Hole für die Dynamic Island erscheinen soll. Während das MacBook Pro das erste Gerät wird, was die neuen Samsung-Bildschirme bekommt, werden in Zukunft weitere Geräte anderer Hersteller folgen.
Die Tandem-OLED-Technologie wird auch Dual-Stack genannt
Nun haben wir ja schon gehört, dass die neuen OLEDs deutlich heller sein sollen, als wir es bisher von Laptop-Displays kennen. Hier kommt die sogenannte Tandem-OLED-Technologie, die auch Dual-Stack genannt wird, zum Einsatz.
Und der Name ist eigentlich schon selbsterklärend. Bei eben dieser Technologie werden zwei OLED-Panels übereinander geschichtet, was die Helligkeit deutlich erhöht. Außerdem soll die Lebensdauer dieser Displays erheblich höher sein, indem die einzelnen OLED-Schichten weniger belastet werden.
Tandem-OLEDs bleiben also länger hell, ohne an Leistung zu verlieren. Weitere Vorteile ist unter anderem eine höhere Effizienz, die durch weniger Wärmeentwicklung entsteht. Achja, noch eine Ergänzung, was die Helligkeit betrifft: Ich habe etwas recherchiert und Tandem-OLEDS sollen mit bis zu 2.000 Nits leuchten. Das ist unfassbar viel – „normale“ OLEDs schaffen es auf bis zu 1.000 Nits.

Nicht nur Samsung arbeitet mit Tandem-OLED-Displays
Natürlich ist Samsung nicht der einzige Player auf dem Markt, der sich mit dieser neuen Bildschirm-Technologie beschäftigt. LG zum Beispiel hat für das Jahr 2026 bereits erste Geräte mit Tandem-OLEDs angekündigt. In Smartphones wie der Huawei Mate-Serie oder Honor Magic-Reihe kommen sie bereits im kleinen Format zum Einsatz.
Das Tandem OLED-Display ist also gewissermaßen der nächste Step in der OLED-Technologie. Und es klingt so einfach: Man nehme zwei OLEDs, stapelt sie und erreicht die doppelte Helligkeit. In der Realität sieht es aber natürlich etwas anders aus…
Es ist wohl selbsterklärend, dass diese Panels deutlich teurer sind. Doch nicht nur das, sie sind auch deutlich umständlicher, was die Kalibrierung angeht. Diese Hürden scheint Samsung aber gemeistert zu haben.
Wir werden also sehen, wie sich die ersten Tandem-OLED-Diplays im neuen MacBook Pro schlagen und sind dann besonders gespannt auf erste ausführliche Tests. Wie seht ihr das? Müssen OLEDs noch heller werden, oder ist ausreichend, was aktuelle Panels bieten?










