Jetzt wissen wir endlich, wie Samsungs Galaxy Glasses aussehen: Neue Render-Bilder zeigen die displaylose Variante mit Codenamen „Jinju“, die noch dieses Jahr launchen soll. Samsung hat sich ziemlich viel bei Meta’s Ray-Ban-Strategie abgeschaut, wie die ersten Bilder zeigen.
Auf den ersten Blick sehen die Brillen aus wie… nun ja, normale Brillen. Und das ist genau der Punkt.
Verschiedene Brillengestelle geplant
Die von Android Headlines veröffentlichten Render zeigen zeigen erstmal einen recht normales Brillengestell. Jedoch plant Samsung die Kooperation mit zwei Herstellern um mehr Abwechslung bei den Rahmen zu bieten.
Gentle Monster bringt einen ashion-Look mit markanten Rahmen. Warby Parker dagegen setzt auf die bewährte „moderne Alltagsbrille“-Optik.
Die Galaxy Glasses sehen dabei keineswegs aus, wie ein tech-Produkt. Keine auffälligen Kameras. Keine LED-Lichter. Nichts, was nach Gadget aussieht. Die Galaxy Glasses scheinen bewusst unauffällig zu sein.
Technische Details: Qualcomm AR1+ und On-Device-AI
Technisch läuft die Brille mit Qualcomms AR1+ Gen 1 Chip und Android XR mit Gemini AI. Somit werden Echtzeit-Übersetzungen, visuelle Objekterkennung und Sprachsteuerung möglich. Alles läuft dabei lokal auf der Brille.
Die Bügel auf den Bildern sind erstaunlich dünn. Frühere Leaks sprechen von 155mAh Akku bei nur 50g Gewicht. Falls das stimmt, wäre das wirklich ein Kunststück.
Was die Kamera angeht, so ist wohl eine 12MP Sony IMX681 verbaut. Außerdem sind WiFi und Bluetooth 5.3 an Bord.

Galaxy Glasses: Jinju 2026, Haean 2027
Was wir auf den Rendern sehen, ist nur Jinju, die erste Generation ohne Display. Die kommt noch 2026 und wird Samsungs zweites Android-XR-Produkt nach dem bereits veröffentlichten XR-Headset.
Wahrscheinlich erst 2027 folgen dann die Galaxy Glasses mit Codenamen Haean und eingebautem Micro-LED-Display. Render-Bilder davon gibt es noch keine.
Offizielle Ankündigung beim Summer Unpacked Event im Juli
Samsung wird die Galaxy Glasses voraussichtlich beim Unpacked im Juli 2026 vorstellen, vermutlich zusammen mit dem Z Fold 8, Flip 8, dem Wide Fold und der Watch 9.
Samsungs größter Trumpf: 800 Millionen Galaxy-Geräte sind bereits im Umlauf. Jinju wird sich automatisch mit deinem Smartphone, deiner Watch und deinen Buds verbinden. Diese nahtlose Integration kann Meta nicht liefern.

Smart Glasses: Meta dominiert, Samsung folgt
Meta beherrscht den Markt gerade mit über 82% Anteil. Samsung kommt also spät zur Party. Der Smart-Glasses-Markt wächst allerdings rasant.
Zum Launch plant Samsung 500.000 Einheiten. Nicht gerade aggressiv im Vergleich zu Meta, aber genug für einen seriösen Markteintritt.
Erst zuletzt wurden in einer One UI-Firmware übrigens erste konkrete Hinweise in Form eines Icons für die Galaxy Glasses gefunden. Dass kurze Zeit später erste Bilder auftauchen überrascht daher nicht.
Was die Render-Bilder klar machen: Samsung meint es ernst. Fashion-Partner, lokale KI-Verarbeitung, vollständige Galaxy-Integration. Die Galaxy Glasses sollen Meta Konkurrenz machen. Ob das klappt, sehen wir noch dieses Jahr.











