Drei Tage vor dem offiziellen Unpacked Event ist das Galaxy S26 Ultra bereits in Dubai aufgetaucht. Ein Hands-On-Video (unten im Artikel) von @KaroulSahil zeigt die Privacy Display-Funktion in Aktion.
Der Clip zeigt eindrucksvoll, wie das Display aus direkter Sicht gestochen scharf bleibt, während es aus seitlichen Blickwinkeln nahezu komplett schwarz wird. Die Funktion lässt sich nach Bedarf aktivieren und deaktivieren, ganz anders als herkömmliche Privacy-Folien, die permanent auf dem Display kleben. Samsung bewirbt die Technologie als „weltweit erstes Smartphone mit integriertem Privacy Screen“.
Maximum Privacy Protection als stärkster Modus
Geleakte Screenshots aus den Display-Einstellungen des S26 Ultra zeigen einen durchdachten zweistufigen Ansatz: Neben dem Standard-Privacy-Toggle gibt es einen „Maximum Privacy Protection“-Modus. Dieser liefert den stärksten Anti-Peeping-Schutz, den Samsung für die Hardware entwickelt hat.
Zusätzlich gibt es eine „Auto Privacy“-Option. Die Funktion springt automatisch an, wenn das System bestimmte Bedingungen erkennt: überfüllte Orte oder das Öffnen von Banking-Apps. Du kannst festlegen, wann und wie die Funktion greift, mit spezifischen Einstellungen für einzelne Apps, Benachrichtigungen und Szenarien wie den Sperrbildschirm.

Flex Magic Pixel als Hardware-Grundlage
Die Technologie basiert auf Samsungs Flex Magic Pixel. Einem umschaltbaren optischen Layer, der direkt in den Panel-Stack integriert ist. Das hat eine wichtige Konsequenz: Die Privacy-Funktion ist Hardware-gebunden und lässt sich nicht per Software-Update auf ältere Modelle mit M13-Panels portieren.
Samsung nutzt fortgeschrittene OLED-Pixel-Steuerung, um den Blickwinkel gezielt zu beschränken. Die Kombination aus Hardware, Software und künstlicher Intelligenz macht die Lösung deutlich flexibler als externe Folien, die dauerhaft die Sichtbarkeit einschränken und sich nicht anpassen lassen.
Privacy Display exklusiv für S26 Ultra?
Gerüchte deuten darauf hin, dass Samsung die Privacy Display-Funktion exklusiv für das Galaxy S26 Ultra reserviert. Die beiden anderen S26-Modelle könnten stattdessen die Anti-Reflexions-Beschichtung erhalten, die bisher dem Ultra-Modell vorbehalten war.
Apple bietet bislang keine vergleichbare Hardware-basierte Privacy-Filterung in seinen iPhones. Analyst-Berichte prognostizieren eine Integration ähnlicher Technologie in MacBooks frühestens bis 2029. Samsung positioniert sich damit mehrere Jahre voraus in einem Bereich, den immer mehr IT-Experten als ernsthafte Bedrohung identifizieren: Visual Hacking.
Die offizielle Bestätigung kommt am 25. Februar beim Galaxy Unpacked Event in San Francisco. Hier das Video auf X:











