Samsung liefert bei seinen Mittelklasse-Smartphones deutlich mehr Sicherheitsupdates als versprochen. Die niederländische Seite GalaxyClub hat nachgerechnet: Galaxy A-Modelle bekommen im Schnitt alle zwei Monate ein Sicherheitsupdate. Offiziell zugesagt sind aber nur vierteljährliche Updates.
Im Mittelklasse-Segment macht das sonst kaum ein Hersteller. Als Beispiel: Seit Launch hat das Galaxy A36 acht Updates bekommen. Das sind doppelt so viele wie versprochen.
Mehr Updates für Samsungs Mittelklasse
Galaxy A33, A34, A35 und A36 bekommen oft mehrere Monate hintereinander neue Patches. Drei Monate ohne Update, wie es das Versprechen auf vierteljährliche Updates zulassen würde, kommen kaum vor. Das Update-System läuft also wesentlich zuverlässiger als angekündigt.
Bei Geräten ab 2023 hat sich das Tempo nochmal erhöht: Monatliche Updates sind hier fast die Regel. Die A5x-Serie bekommt sogar denselben Rhythmus wie die Flaggschiffe, vier Generationen erhalten jeden Monat die neuesten Sicherheitspatches. Bezogen auf die Sicherheitsupdates ist das eine Behandlung wie bei der Galaxy S-Serie.
Eine Ausnahme: Das Galaxy A14 4G
Eine Ausnahme gibt es: Das Galaxy A14 4G hatte Anfang 2025 längere Wartezeiten zwischen den Updates. Das zeigt, dass technische Hürden oder regionale Besonderheiten manchmal einzelne Modelle ausbremsen können. Grundsätzlich stört das aber nicht das sehr positive Bild, was Samsung mit seiner großzügigen Update-Politik in den letzten Jahren gezeichnet hat.
GalaxyClub hat für die Analyse europäische Daten ausgewertet. In anderen Märkten dürfte es ähnlich laufen, Samsung hat die Update-Infrastruktur global aufgesetzt.

Samsung: Update-Strategie mit System
Software-Langlebigkeit ist für Samsung mittlerweile ein Kernargument, egal ob für Flaggschiff oder Mittelklasse. Galaxy A36 und A56 bekommen Sicherheitspatches bis 2032. Das sind sieben Jahre Support bei Mittelklasse-Geräten… vor drei Jahren wäre das noch fast undenkbar gewesen.
Rechtlich verpflichtet ist Samsung zu den häufigeren Updates nicht. Die Koreaner übertreffen ihre eigenen Versprechen, vermutlich weil es ein Wettbewerbsvorteil ist. Hersteller, die nur das Minimum liefern, haben es heutzutage schwer. Gerade in der Mittelklasse, wo Käufer gerne auch mal genauer hinschauen.
Sehr gute Entwicklung für die Mittelklasse
Im Großen und Ganzen sind das gute Nachrichten für Samsungs Mittelkalsse: Mehr Sicherheit als offiziell versprochen. Die Update-Garantie liegt bei sechs bis sieben Jahren. Geräte bleiben dadurch länger brauchbar, das Risiko durch Sicherheitslücken sinkt und beim Wiederverkauf kriegst du mehr dafür als für Geräte mit kürzerem oder abgelaufenenen Support.
Samsung hat hier über Jahre hinweg eine Infrastruktur aufgebaut, die sehr gut funktioniert. Man sieht es fast jeden Monat, sobald ein neues Software-Update zur Verfügung steht und ein Mittelklasse-Gerät plötzlich vom Software-Support her mit einem aktuellen Flaggschiff mithalten kann. Weiter so, Samsung!











