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Galaxy Z Flip 8: Faltenfreies Display, leichter und wohl etwas teurer

Das Galaxy Z Flip 8 soll laut aktuellen Berichten nicht nur die Knickfalte eliminieren, sondern gleichzeitig rund acht Gramm leichter werden. Die Displayfalte war bisher eines der größten Probleme bei Foldables. Wer kennt es nicht: Man klappt das Gerät auf und sieht sofort die Linie in der Mitte.

Die technischen Daten, die bisher durchgesickert sind:

  • Display: Komplett knickfrei (laut Berichten weder sichtbar noch fühlbar)
  • Gewicht: Rund 180g (Flip 7 wiegt 188g)
  • Breite: 75,4mm – minimal breiter als die 75,2mm vom Flip 7
  • Scharnier: Neues Design trägt zur Gewichtsreduktion bei
  • Prozessor: Exynos 2600
  • Kamera: 50MP + 12MP Ultraweitwinkel + 10MP Front (unverändert)
  • Akku: 4.300mAh, 25W Laden (keine Änderung)

OPPO und Apple erhöhen den Druck

Der Wettbewerb schläft nicht. OPPO hat mit dem Find N6 bereits eine „Zero-Feel Crease“ auf den Markt gebracht, bei der die Oberflächenvariation nur 0,05mm beträgt. Dann ist da noch Apple, das seinen Eintritt in den Foldable-Markt bereits angekündigt hat. IDC erwartet für 2026 ein Marktwachstum für Foldables von 30% YoY, Omdia geht sogar von 50% aus und zwar hauptsächlich getrieben durch genau solche Innovationen.

Galaxy Z Flip 8: Was bleibt unverändert

Manche Dinge ändern sich nicht. Samsung behält wohl das Kamera-Setup vom Flip 7 bei: 50MP Hauptkamera, 12MP Ultraweitwinkel, 10MP Front. Auch bei der Akkukapazität (4.300mAh) und der Ladeleistung (25W) gibt es keine Verbesserungen. Der Fokus liegt klar auf Display, Gewicht und Prozessor. Eine Rundumerneuerung aller Komponenten ist offenbar nicht geplant.

Bild: OnLeaks & MyMobiles

Leichte Preiserhöhung erwartet

Beim Preis wird es wohl etwas teurer. Tippgeber Lanzuk spricht von einer „leichten Preiserhöhung“. Begründen könnte man das gut mit dem anhaltenden Kostendruck bei DRAM- und NAND-Komponenten. Dramatisch dürfte die Steigerung aber nicht ausfallen. Samsung will das Gerät schließlich im umkämpften Foldable-Markt wettbewerbsfähig positionieren.

Das Flip 7 startete in Deutschland bei 1.199,00 Euro. Wie hoch der Aufschlag genau ausfällt, werden wir vermutlich am 22. Juli 2026 erfahren (beim erwarteten Launch-Event, wo Samsung neben dem Flip 8 auch das Z Fold 8 und möglicherweise ein Z Wide Fold zeigen dürfte).

Faltfreies Display wäre ein großer Pluspunkt

Schon lange ist klar, dass die sichtbare Displayfalte zu den größten Kaufbarrieren bei Foldables gehört. Hier setzt Samsung jetzt wohl an.

Samsung fokussiert sich mit dem knickfreien Display und dem reduzierten Gewicht klar auf das haptische Erlebnis. Das macht Sinn: Konkurrenten wie Huawei, OPPO und Xiaomi setzen 2026 hauptsächlich auf große Foldables. Im Clamshell-Segment könnte Samsung sich so einen merklichen Vorteil verschaffen, wenn die Berichte stimmen.

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