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Samsung Foundry: 2nm-Chips der zweiten Generation gehen 2026 in die Fertigung

Die zweite Generation des 2nm-Fertigungsprozesses, SF2P, nähert sich im Bezug auf die Entwicklung bei Samsung Foundry der Fertigstellung. Das berichtet SamMobile unter Berufung auf aktuelle Informationen von Samsung. Der Erfolg von SF2P gilt als entscheidend für Samsung Foundry.

Im Gegensatz zur ersten Generation SF2, die aktuell im Exynos 2600 zum Einsatz kommt, ist SF2P speziell für externe Großkunden und anspruchsvolle Anwendungen wie KI-Chips konzipiert. Die Massenproduktion soll 2026 starten.

Technische Verbesserungen gegenüber SF2

SF2P bringt laut bisherigen Berichten deutliche Verbesserungen gegenüber der ersten Generation:

  • 12% mehr Performance
  • 25% weniger Stromverbrauch
  • 8% kleinere Chipfläche

Diese Optimierungen machen SF2P besonders attraktiv für High-Performance-Anwendungen. Samsung bewirbt die zweite Generation gezielt für fortschrittliche Chips wie Teslas AI6-Prozessor, der auf der SF2P-Variante SF2A gefertigt werden soll. Auch der kommende Exynos 2700 dürfte 2027 auf SF2P basieren.

SF2P als Grundlage für Tesla- und Qualcomm-Chips

Die Bedeutung von SF2P zeigt sich an den angekündigten Großkunden: Teslas AI6-Chip soll auf SF2A gefertigt werden, einer Variante von SF2P. Auch Qualcomms CEO hat auf der CES 2026 erstmals öffentlich bestätigt, dass das Unternehmen 2nm-Chips bei Samsung fertigen lassen will.

Samsung verhandelt zudem mit AMD über die Fertigung von Server-CPUs (EPYC Venice) auf SF2P-Basis. Die Entscheidung wird für Januar 2026 erwartet. Diese Kundeninteressen zeigen: SF2P ist das eigentliche Produkt für externe Foundry-Kunden, während SF2 primär als Leistungs-Beweis im eigenen Smartphone-Ökosystem dient.

Bild: Babak Habibi

Warum SF2P entscheidend ist

Laut SamMobile wird der Erfolg von SF2P in der Branche als entscheidend für Samsung Foundry betrachtet. Die erste Generation SF2 läuft zwar erfolgreich im Exynos 2600 – die Yield-Rate liegt mittlerweile über 50%, keine kritischen Defekte in der Massenproduktion. Doch diese Daten fließen direkt in die Optimierung von SF2P.

Samsung nutzt SF2 faktisch als Testlabor: Millionen Galaxy S26 und S26+ validieren den Gate-All-Around-Prozess unter Realbedingungen, bevor SF2P für externe Großkunden in Massenproduktion geht. Die Strategie: Interne Validierung durch eigene Smartphones, externe Vermarktung der optimierten zweiten Generation.

Massenproduktion 2026 geplant

Die Massenproduktion von SF2P soll 2026 starten. Damit will Samsung direkt mit TSMCs fortschrittlichsten Prozessen konkurrieren. Die Herausforderung: SF2P muss nicht nur die versprochenen technischen Verbesserungen liefern, sondern auch schnell hohe Yield-Raten erreichen.

Chip-Designer wie Tesla, Qualcomm und potenziell AMD setzen darauf, dass Samsung Foundry mit SF2P eine wettbewerbsfähige Alternative zu TSMC bietet. Die kommenden Monate werden zeigen, ob SF2P diese Erwartungen erfüllen kann – und ob Samsung damit im Foundry-Geschäft tatsächlich zu TSMC aufschließt.

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