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Galaxy S26: LPDDR5X RAM-Speicher kommt von Samsung DS & Micron

Am Tag der Vorstellung der Galaxy S26-Serie wird ein weiteres Detail bezüglich dem LPDDR5X-Speicher der Geräte bekannt: Samsung setzt bei der S26-Reihe erneut auf mehrere RAM-Lieferanten. Zum Zug kommen sowohl Samsungs eigene Halbleitersparte (Samsung DS) als auch der US-Hersteller Micron. Die teilen sich die Aufträge ziemlich genau fifty-fifty auf, berichtet DealSite.

Beim S26 und S26+ kommen 12 GB LPDDR5X RAM zum Einsatz. Das S26 Ultra bekommt wahlweise 12 GB oder 16 GB für die 1TB-Variante. Soweit nichts Neues. Interessant wird es erst, wenn man sich die Verteilung ansieht. Beim Galaxy S25 wurde nämlich primär Speicher von Micron verbaut.

Der Speichermarkt dreht gerade durch

OpenAI, Google, Amazon, Microsoft hamstern Hochleistungsspeicher für ihre KI-Rechenzentren. Und zwar in Mengen, die den Rest des Markts ziemlich alt aussehen lassen. Für Smartphone-Hersteller wird es neben der Preisfrage dadurch zunehmend schwierig, überhaupt noch genug Chips zu bekommen.

Samsung hat das Problem rechtzeitig erkannt und reagiert entsprechend. Zwei Lieferanten heißt: Wenn einer ausfällt oder die Preise anzieht, gibt es immerhin noch Plan B. Außerdem können die Koreaner bei Verhandlungen viel besser pokern, wenn sie nicht hauptsächlich von Micron abhängig sind. In einem Markt, wo die Preise explodieren, ist das keine Kleinigkeit.

Samsung hat seinen LPDDR5X-Speicher verbessert

Wie schon eingangs erwähnt: Bei der S25-Serie letztes Jahr hat Samsung hauptsächlich Micron verbaut. Warum? Weil Microns Chips schlicht besser waren. Das hat sich geändert. Samsung hat die eigenen Chips hochgezogen, die liefern jetzt die gleiche Performance.

Dein S26 kann Samsung-RAM oder Micron-RAM drin haben… letztendlich bemerken wirst du es nicht. Performance-technisch gibt es keinen Unterschied mehr. Samsung hat seine Hausaufgaben gemacht.

Diese 50:50-Aufteilung bleibt wahrscheinlich auch für künftige Produktionschargen bestehen. Samsung schlingert sich damit durch einen Markt, der grade massiv von KI-Infrastruktur dominiert wird und versucht zu vermeiden, dass die Smartphone-Produktion darunter leidet. Das ist kein Zufall, sondern komplexes Lieferkettenmanagement. Und es zeigt erneut gut auf, wie sehr KI mittlerweile die ganze Halbleiterbranche auf den Kopf stellt.

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